Schon als Kind wollte ich immer Türen öffnen…

Doch am Anfang war da vor allem diese Angst. Vor Veränderung, dem Ungewissen, vor Fehlern. Viel zu oft dachte ich „Was wäre, wenn es schief geht?“. Als Ergebnis blieben viele Türen zu neuen Möglichkeiten verschlossen. Mir fehlte der Mut und vor allem jemand, der mir im entscheidenden Moment auf die Schulter klopfte und sagte „Mach einfach den nächsten Schritt. Es lohnt sich!“ Nach der Schule führte mein Weg dann zum Studium der Soziologie und Psychologie. Ich war fasziniert von all den verschiedenen Perspektiven, Impulsen und Ideen, die die verschiedenen Menschen an diesem Ort miteinander teilten. Und ich bin bis heute dankbar für alles, was ich von anderen lernen durfte.

Statt Berufseinstieg als Soziologe gibts Angstneurose

Beflügelt von all meinen Eindrücken, Einsichten und Erkenntnissen blickte ich gegen Ende meines Studiums (an-) gespannt auf meinen beruflichen Startschuss als Soziologe. Doch der sollte nie fallen. Wie sich rausstellte waren Jobs als Soziologe Mangelware. Meine Perspektive schwand genau wie meine Hoffnung. Statt mir eine Job-Tür zu öffnen, stößt mich das Leben eines Tages durch eine ganz andere. Der Name der Tür? Angstneurose!

Es folgen Wochen und Monate mit schlaflosen Nächten voller quälender Gedanken. Hätte ich doch nur was anderes studiert. Wäre ich doch nur vorausschauender gewesen. Könnte ich die Uhr doch nur noch einmal zurückdrehen. Warum ich?

Wie sich im Laufe der Zeit noch zeigen wird, ist es aber auch eine Tür zu neuen Perspektiven, neuen Erkenntnissen und neuem Mut. Doch bis dahin wird es noch ein weiter Weg. Ich beende erfolgreich mein Studium und beginne dann einige Monate später gewissermaßen meine berufliche Laufbahn. Allerdings nicht also Soziologe!

Überraschung! Ich werde Poker-Profi

Vielleicht denken Sie jetzt: Wie bitte? Ging vielen Menschen in meinem Umfeld nicht anders (und meiner Mutter erst). Aber es stimmt! Eines Tages begegne ich auf einer Geburtstagsfeier dem Pokerspiel. Was als Hobby beginnt entwickelt sich rasch zu einer Leidenschaft. Mit der Zeit wird insbesondere der virtuelle Pokertisch zu meinem beruflichen Zuhause. Es ist einer Welt, die mich unglaublich fasziniert und in der es vor allem um drei Dinge geht. Gute Entscheidungen zu treffen. Sich auf andere Menschen einzustellen. Mit Veränderung, Unsicherheit und Komplexität umzugehen, ohne dabei den Kopf zu verlieren. Genau wie im Business, genau wie im Leben. Ein leichtes Unterfangen? Keineswegs! Ein Erlebnis- und Lernraum der prägt? Auf jeden Fall!

Vom Pokertisch zum Impulsgeber und Türöffner für Menschen und Teams

Ende 2015 traf ich nach sechs erfolgreichen Jahren als Poker-Profi die Entscheidung, das aktive Pokerspielen aufzugeben und einen neuen Weg einzuschlagen. Ich beginne eine Reise in die Welt des Coachings und Trainings. Anfangs noch exklusiv mit Pokerspielern, eines Tages aber dann auch mit Teams aus der Businesswelt. Es wird eine Reise, auf der ich wissbegierig Weiterbildungen verschlinge. Auf der ich dank meines Redeclubs First-Berlin Toastmasters leidenschaftlich anfange Reden zu schreiben. Während der ich mit Begeisterung beim Improvisationstheater ganz neue Perspektiven auf das Leben gewinne. Alles beginnt sich zusammenzufügen und Sinn zu ergeben.

Warum? Erstens erkenne ich das Potenzial, welches in Erlebnis- und Lernräumen, steckt. Erfahrungslernen wird Leitmotto. So sind Poker aber auch Impro-Theater Spielfelder, auf denen wir leicht und experimentierfreudig die notwendigen Fähigkeiten entwickeln können, die wir im Business aber auch im Leben brauchen, um voranzukommen. Um Erfolg zu haben. Und im weitesten Sinne: um glücklich zu sein.

Und am Ende ist da dieser Effekt

Und zweitens stolpere ich eines Tages über ein Zitat von Jim Carrey.

Der Effekt, den du auf andere hast, ist die bedeutendste Währung, die es gibt.

Dieses Zitat erinnert mich an all die Wünsche aus meiner Kindheit, die, so glaube ich, alle Menschen teilen. Der Wunsch gehört und wertgeschätzt zu werden. Der Wunsch Fehler machen zu dürfen. Der Wunsch ohne Druck neue Erfahrungen zu sammeln. Gemeinsam mit anderen das eigene Potenzial zu entfalten.

Und ich spüre dieses unbändige Gefühl, meinen Beitrag zu leisten Menschen und Teams dabei zu helfen, sich diese Wünsche zu erfüllen. All meine Erfahrungen, Erkenntnisse und Ideen beginnen zusammenzufließen. In Team-Events, Workshops und Vorträgen.

Und genau das ist heute meine Leidenschaft und meine Mission. Beruflich wie auch privat als Vater zweier bemerkenswerter Kinder. Als Impulsgeber und Türöffner lade ich Menschen und Teams ein. Auf eine Reise zu neuen Perspektiven, Impulsen und Chancen. Eine Reise, die Spaß macht, die aufregend ist und die im Gedächtnis bleibt. Die Mut und Lust macht Dinge auszuprobieren, anzupacken und nachhaltig zu verändern.

Ja, ich wünsche mir Unterstützung für mich und mein Team!